neues format für meine papiergeschichten

15x15ReiheNicht nur in Gedanken beschäftige ich mich bereits mit meiner nächsten Ausstellung. Die Galerie Ruzicka ist charmant, klein und liegt in München-Schwabing. Dort bin ich am ersten Juliwochenende und werde neben einigen Bildern auf Leinwand viele meiner Papiergeschichten zeigen.
Und da ich immer mehr als genug Bilder zur Auswahl brauche – ich erzählte Euch bereits von meiner Vorratshaltung – habe ich meine Schätze aus Papier in meinem Atelier wieder ausgebreitet. Überall stehen Gläser oder Flaschen mit Farbe, Kreiden und Stifte liegen verstreut auf dem Tisch.
Auch bei Malgründen liebe ich die Abwechslung und variiere gerne und so habe ich mich an ein kleineres Format herangewagt. Ich arbeite parallel auf mehreren Blättern. Das gefällt mir. Ich fühle mich leicht wie ein Vogel, der von Ast zu Ast hüpft und dazwischen seine Flugrunden dreht. Auf der Erde gelandet, picke oder wühle ich in meinen Fundstücken aus Papier. Auf diese Weise finden sich – oder vielleicht auch mich – die Geschichten. Ich versinke darin……. Wenn man so will kann man diese Herangehensweise auch als eine Art Brainstorming mit Pinsel und Farbe sehen. Spontan und in schneller Abfolge füllen Linien, Farben und Papierfundstücke die weißen Blätter. Die darauf folgenden Arbeitsschritte führen mich mehr und mehr in die Tiefe, zum Kern der Geschichte.  Der Prozess des Entstehens erfordert die Bereitschaft, Vorstellungen, Ideen und konkrete Schritte wieder zu verwerfen, umzuwandeln oder zu ergänzen. Im Grunde handelt es sich hier um Begegnung: Offenheit, Neugierde und Vertrauen sind die Türen zu den Schatzkammern.

 

2 Gedanken zu „neues format für meine papiergeschichten

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